Kreditkarten für Hartz 4 Empfänger

Kreditkarten für Hartz 4 Empfänger

Kreditkarten für Hartz 4 Empfänger – das solltest du wissen

Heutzutage ist eine Kreditkarte gerade für Online-Shopping fast unerlässlich. Viele Shops bieten zwar auch andere Zahlarten wie Paypal an, oft genug jedoch scheitert ein Einkauf daran, dass nur eine Kreditkarte akzeptiert wird. Eine Kreditkarte bei einer Bank zu beantragen, ist für Personen mit einem guten Job kein großes Problem. Wie sieht es aber aus, wenn Du arbeitslos geworden bist und Hartz-IV erhältst?

Kann ich als Hartz-IV Empfänger eine Kreditkarte beantragen?

Bevor eine Kreditkarte vergeben wird, wird von den Banken in der Regel eine Bonitätsprüfung samt Schufa-Auskunft verlangt. Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger haben bei diesen Banken meist schlechte Karten, der Antrag wird oft abgelehnt. Du kannst natürlich versuchen, über Deine Hausbank eine normale Kreditkarte zu beantragen. Wenn Du dort schon länger Kunde bist, kann es sein, dass die Bank Deinen Antrag annimmt.
Um einen passenden Anbieter, der eventuell ohne Schufa und Bonitätsprüfung Kreditkarten vergibt, zu finden, gibt es online Kreditkarten-Vergleichsportale. Hier siehst Du auf den ersten Blick, was für die Ausstellung einer Karte verlangt wird und ob sich dort eine Beantragung für Dich als Arbeitsloser oder Hartz-IV Empfänger lohnt.

Sollte der Antrag abgelehnt werden, musst Du trotzdem nicht befürchten, ohne Kreditkarte auskommen zu müssen, denn eine gute Alternative zur regulären Kreditkarte ist in diesen Fällen die Guthabenkarte, die sogenannte Prepaid-Kreditkarte für Arbeitslose.

Die besten Kreditkarten für Arbeitslose

Die besten Kreditkarten sind Prepaid-Kreditkarten. Sie haben für Dich etliche Vorteile. Bei den Prepaid-Kreditkarten ist kein regelmäßiges Einkommen notwendig, bei den meisten Anbietern entfällt sogar die Schufa-Auskunft und die Bonitätsprüfung. Ein weiterer Vorteil der Prepaid-Karten ist, dass Du volle Kostenkontrolle behältst und auch keine Schulden anhäufen kannst, da sie auf Guthaben-Basis funktionieren. Ähnlich wie bei einem Prepaid-Handy lädst Du Deine Kreditkarte auf und kannst dann ganz normal wie mit einer regulären Kreditkarte mit dem Guthaben auf der Karte im Internet oder in Geschäften zahlen.

Einen Nachteil haben die guten und sicheren Prepaid-Kreditkarten allerdings. Kannst Du Dich mit einer normalen Kreditkarte über die letzten Tage im Monat retten oder auch ohne Rücklagen dringend benötigte Dinge kaufen, bist Du mit an einer Prepaid-Kreditkarte an das Guthaben gebunden, welches Du auf die Karte geladen hast. Ist das Guthaben aufgebraucht, kannst Du sie für weitere Einkäufe nicht mehr verwenden, Du erhältst also keinen Kredit!

Wichtig ist, dass Du vor der Beantragung einer Prepaid-Kreditkarte auch hier die Konditionen der einzelnen Anbieter mittels Vergleichsportals vergleichst, um eine günstige Prepaid-Karte zu erhalten. Manche Anbieter verlangen unnötig hohe Jahresgebühren, andere hingegen schlagen bei den Gebühren – wie zum Beispiel die Gebühr bei einer Barabhebung – zu.

Muss eine Kreditkarte beim Jobcenter angegeben werden?

In der Regel nicht. Da Du mit einer Kreditkarte praktisch einen Kredit aufnimmst, den Du später zurückzahlen musst, fällt dies nicht unter Einkommen und muss nicht angegeben werden. Auch die Prepaid-Karte lädst Du ja die Karte mit dem Geld Deines Regelsatzes auf.

Verfügt die Kreditkarte allerdings über ein an die Karte gebundenes Konto, ein sogenanntes Kreditkarten-Konto, muss dieses Konto beim Jobcenter angegeben werden. Es ist auch sinnvoll, die Kontoauszüge, die die Aufladungen Deiner Prepaid-Karte dokumentieren, aufzubewahren, um eventuellen Fragen oder Probleme klären zu können.

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